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| ef:kryptographie:hash [2025/09/25 09:21] – lehmannr | ef:kryptographie:hash [2025/09/29 16:06] (aktuell) – lehmannr | ||
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| - **Kollisionsresistenz (Collision Resistance)**: | - **Kollisionsresistenz (Collision Resistance)**: | ||
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| - | Damit diese Eigenschaften in der Praxis gelten, muss die Ausgabelänge des Hashwerts gross genug sein. Für Kollisionsresistenz werden heute mindestens **256 Bit** empfohlen, da dies eine Sicherheit von 128 Bit gegen sogenannte Geburtstagsangriffe bietet. | + | Damit diese Eigenschaften in der Praxis gelten, muss die Ausgabelänge des Hashwerts gross genug sein. Für Kollisionsresistenz werden heute mindestens **256 Bit** empfohlen, da dies eine Sicherheit von 128 Bit gegen sogenannte Geburtstagsangriffe bietet. Das aktuell am häufigsten eingesetzte Hashverfahren trägt den Namen SHA-256 aus der SHA2-Famile. |
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| Eine **digitale Signatur** hingegen kann nur von der Person erstellt werden, die im Besitz des privaten Schlüssels ist. Da der öffentliche Schlüssel zur Überprüfung allgemein bekannt ist, kann der Empfänger die Urheberschaft der Nachricht gegenüber Dritten beweisen. Der Absender kann nicht leugnen, die Nachricht gesendet zu haben. Signaturen bieten also **Verbindlichkeit und Nichtabstreitbarkeit**. | Eine **digitale Signatur** hingegen kann nur von der Person erstellt werden, die im Besitz des privaten Schlüssels ist. Da der öffentliche Schlüssel zur Überprüfung allgemein bekannt ist, kann der Empfänger die Urheberschaft der Nachricht gegenüber Dritten beweisen. Der Absender kann nicht leugnen, die Nachricht gesendet zu haben. Signaturen bieten also **Verbindlichkeit und Nichtabstreitbarkeit**. | ||
| - | ==== 2.5 Anwendungsfälle ==== | + | ==== 2.5 Anwendungsfälle |
| **MACs** sind ideal, wenn zwei Parteien bereits einen gemeinsamen geheimen Schlüssel haben und ihre Kommunikation vor Manipulation schützen wollen, ohne dass Dritte involviert sind. Sie sind oft auch schneller als digitale Signaturen. | **MACs** sind ideal, wenn zwei Parteien bereits einen gemeinsamen geheimen Schlüssel haben und ihre Kommunikation vor Manipulation schützen wollen, ohne dass Dritte involviert sind. Sie sind oft auch schneller als digitale Signaturen. | ||
| + | Mit **MACs** kann der Sender jeweils sicher sein, dass die Nachricht vom Empfänger stammt und umgekehrt, da nur sie den privaten Schlüssel kennen, um den MAC zu erstellen. | ||
| - | **Digitale Signaturen** sind unerlässlich, wenn die Authentizität einer Nachricht gegenüber | + | Aber wenn eine ** Drittperson |
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| + | Um sich gegenüber | ||
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| + | ===== 3. AEAD-Algorithmen ===== | ||
| + | Bis vor kurzer Zeit (bis zum Standard TLS 1.2) wurden die Daten symmetrisch mit einer Blockchiffre verschlüsselt (z.B: mit AES im CBS-Modus) und dann zusätzlich mit einem MAC versehen (z.B. HMAC-SHA256), | ||
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| + | Ab TLS 1.3 wurden diese beiden Schritte in einem Protokoll kombiniert. Die sogenannten | ||
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| + | In den Protokollen | ||
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