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| === 2.2 Die Nachricht unter dem Wachs === | === 2.2 Die Nachricht unter dem Wachs === | ||
| - | Die Kunst, eine Nachricht zu verbergen, sodass sie nur durch den designierten Empfänger gelesen wird, würde eine eigene Abhandlung füllen. Bereits in den Schriften von Herodot finden sich Beispiele von Steganografie. So soll beispielsweise der ins Exil verbannte Grieche Demaratos um 480 v.Chr. seine Landsleute vor der Invasion der Perser gewarnt haben, indem er das Wachs einer Schreibtafel entfernte und seine Nachricht auf das darunter liegende Holz kratzte. Danach erneuerte er die Wachsschicht der Schreibtafel und sandte sie den Griechen. Dadurch, dass die Schreibtafel leer war, passierte sie die persische Zensur und die Griechen waren vom Angriff des damaligen Perserkönigs Xerxes gewarnt. | + | Die Kunst, eine Nachricht zu verbergen, sodass sie nur durch den designierten Empfänger gelesen wird, würde eine eigene Abhandlung füllen. |
| + | Bereits in den Schriften von Herodot finden sich Beispiele von Steganografie. So soll beispielsweise der ins Exil verbannte Grieche Demaratos um 480 v.Chr. seine Landsleute vor der Invasion der Perser gewarnt haben, indem er das Wachs einer Schreibtafel entfernte und seine Nachricht auf das darunter liegende Holz kratzte. Danach erneuerte er die Wachsschicht der Schreibtafel und sandte sie den Griechen. Dadurch, dass die Schreibtafel leer war, passierte sie die persische Zensur und die Griechen waren vom Angriff des damaligen Perserkönigs Xerxes gewarnt. | ||
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| === 2.3 Die Nachricht im rohen Ei === | === 2.3 Die Nachricht im rohen Ei === | ||
| Bereits im 15. Jahrhundert war bekannt, wie man eine Nachricht in einem Ei verstecken kann. Das Ei muss zuerst mindestens einige Stunden in Essig eingelegt werden. Sobald die Eierschale aufgeweicht ist, wird in die Schale mit einem Messer ein kleiner Schlitz eingebracht. In diesen lässt sich dann ein möglichst eng gefaltetes Papierstück mit einer in Eisengallustinte geschriebene Botschaft in das Ei stecken. Das anschliessende Wasserbad härtet die Schale wieder. | Bereits im 15. Jahrhundert war bekannt, wie man eine Nachricht in einem Ei verstecken kann. Das Ei muss zuerst mindestens einige Stunden in Essig eingelegt werden. Sobald die Eierschale aufgeweicht ist, wird in die Schale mit einem Messer ein kleiner Schlitz eingebracht. In diesen lässt sich dann ein möglichst eng gefaltetes Papierstück mit einer in Eisengallustinte geschriebene Botschaft in das Ei stecken. Das anschliessende Wasserbad härtet die Schale wieder. | ||
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| === 2.4 Die Nachricht im Mikrofilm === | === 2.4 Die Nachricht im Mikrofilm === | ||
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