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Blender Projekt EF Informatik 2023-2024 - Jérôme Huber

Zuhause im Digitalen: Blender-Hausmodellierung


Auswahl des Themas

Als ich das Programm Blender im Unterricht das erste mal benutzt habe, war ich von den vielen Möglichkeiten überrascht und auch ein wenig überfordert. Ich habe mich daher für ein Projekt entschieden, das mir meiner Meinung nach einen einfachen Einstieg ermöglicht und das ebenfalls vielseitig ist, sodass ich mir die einzelnen Tools eines nach dem anderen aneignen kann. Die Modellierung eines Hauses schien mir dazu optimal.


Grundriss und Planung

Um das Ausmass meines Projektes zu begrenzen und mein Vorgehen strukturiert und effizient zu gestalten, habe ich auf OneNote einige Notizen und Pläne festgehalten. Meine Nutzung von Blender verlief bisher grösstenteils nach dem Trial-and-Error-Verfahren: Ich habe viele Tools entdeckt und habe alleine oder mit Tutorials versucht herauszufinden, wie sie genau funktionieren.

Abbildung 1: Plan des Grundrisses


Grundriss in Blender

Nachdem ich mich mit der Funktionsweise einiger Tools auseinandergesetzt habe, war es recht einfach, den Grundriss zu erstellen. Mit der ersten Version war ich jedoch nicht zufrieden und fing von neuem an. Die zweite Version ist jedoch auch bei weitem nicht perfekt.

Abbildung 2: Geplanter Grundriss in Blender


Erstellen der Möbel

Nachdem ich die Grundlagen des Object- und Edit-Modus verstanden hatte, hatte ich beim Erstellen der Möbel hatte ich keine grossen Probleme.

Abbildung 3: In Blender angefertigte Möbel


Texturen

Die verwendeten Texturen stammen alle von der Internetseite ambientCG. Nachdem die ersten Texturen eingefügt wurden, begann das Projekt erstmals Form anzunehmen. Um das Haus lebhaft zu gestalten habe ich viel Zeit damit verbracht Alltagsgegenstände im Haus zu verteilen.

Abbildung 4: Mit Texturen versehener Grundriss


Zusammenfügen

Da ich immer wieder neue Techniken kennengelernt habe, habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, meine bisher erstellten Modelle zu verbessern. Das Haus einzurichten hat ebenfalls viel Zeit in Anspruch genommen, da es eine Vielzahl an Gegenständen und Möbeln braucht, um es lebendig wirken zu lassen. Aufgrund einiger leeren Stellen und einigen Modellen, die immer noch einem blockigen „Art Style“ entsprechen sieht es teilweise ein wenig wie ein „liminal Space“ aus.

Abbildung 5: Endprodukt (Nicht gerendered)


Fazit

Blender hat eine steile Lernkurve. Am Anfang ist das Arbeiten mit dieser Software daher ziemlich Mühsam. Mit ein wenig Übung wird es jedoch um einiges angenehmer, da es eine Vielzahl an Features gibt, die es einem erlauben Modelle zu erstellen, die genau einer Vorstellung entsprechen. Dies hat jedoch zur Folge, dass ich viele Modelle, die ich am Anfang erstellt habe, später wieder abänderte. Zum Teil passt der Look der älteren Modelle nicht mit dem Look von neueren Zusammen, da sie mit verschiedenen Herangehensweisen erstellt wurden. Man kann also mit Sicherheit sagen, dass ich bei einem neuen Blender Projekt vieles anders machen würde. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden mit meinem Projekt, da es mir erlaubt hat vieles über das Programm Blender zu lernen.