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Blender Projekt

Einen Donut in Blender zu machen kann gut sein, um die Grundeigenschaften Blenders zu verstehen. Damit ich nicht von einem grossem Tutorial überwältigt werde, oder eins schaue welches viel zu schnell geht, habe ich mich entschlossen ein Videoserie von Blender Guru anzuschauen. Er veröffentlich aktuell täglich ein Video auf seinem Channel. Diese Arbeitsweise gefällt mir am meisten, da ich zwischen durch nicht zu viel vergesse und es nicht zu viel auf einmal ist. Ich habe eine Playlist gemacht, damit ich die Videos im nachhinnein leicht wiederfinden kann. Der einzelne Donut wird natürlich nicht mein Projekt sein. Ich mache dies nur um Blender besser zu verstehen.

Fazit Donut

Ich wollte dieses Tutorial ansehen um die Basics zu lernen, es hat sich aber herausgestellt, dass sehr wenig poly modelling vorhanden ist. Deswegen habe ich nach dem Part 5 aufgehört, da es für mein späteres Projekt nichts bringt.
Zudem habe ich das Gefühl, dass er sich selbst nicht so gut auskennt und nicht richtig erklärt

Cheatsheet

Ich habe gemerkt, dass es viel angenehmer und schneller ist, mit den Hotkeys zu arbeiten. Um mich besser an diese zu erinnern, hatte ich folgendes Blatt auf meinem zweiten Monitor offen.

Liminal Space

Ein „liminaler Raum“ bezeichnet einen Ort oder Zustand in einer Übergangsphase zwischen zwei klar definierten Zuständen. Der Begriff stammt vom Lateinischen „limen“ (Schwelle) ab. Liminale Räume können psychologische, soziale oder ästhetische Übergänge darstellen, die eine gewisse Unsicherheit oder Surrealität ausdrücken. In Kunst und Internetkultur werden Orte mit liminalem Charakter oft als faszinierend empfunden.

Um mich vorzubereiten einen Liminal Space zu machen, habe ich ein kurzes Tutorial zum Modelieren eines Hauses angesehen. Dieses hat die Basics des Edit Modes erklärt, was sehr nützlich sein wird. Ich habe ebenfalls folgendes Video angeschaut, um den Edit Mode noch besser zu verstehen.

Minigolf Raum

Zuerst habe ich nach einem Liminal Space gesucht der mir geffält. Dafür bin ich auf ein subreddit namens r/liminalspaces gegangen und habe es durchforstet. Schlussenendlich habe ich diesen Post gefunden, welcher mich inspiriert hat.

Dieses Bild gefällt mir sehr, da es ein leicht familiäres sowie unruhiges Gefühl in mir erweckt. Mein Ziel ist es, diesen Raum nachzubauen. Im folgenden Abschnitt, werde ich meinen Prozess dokumentieren.

  • Dimensionen einigermassen einschätzen
  • Minigolf, Tannen, etc nachmodelieren
  • Wände einfügen
  • Decke einfügen
  • Überall Texturen draufmachen
  • Lichter
  • Nebel
  • Fertig

Zuallerest habe ich einen Plane in die ungefähre grösse des Raumes skaliert. Danach habe ich schon mit dem Modelieren der Golfstrecke angefangen. Um die Grösse ungefähr richtig hinzubekommen, habe ich ein Menschen-Modell heruntergeladen und eingesetzt.

Um folgende Struktur nachzubauen
Habe ich zuerst aus einem Cube eine ähnliche pyramide gebaut.
Und auf diese dann den Remesh Modifier und Blocks drauf getan.
Schulssendlich sah es aber nicht so gut aus. Deswegen habe ich die Pyramide einfach im Object Mode manuell nachmodeliert.

Um die Bank nachzubauen,
habe ich ganz simpel mit einem Cube angefangen. Dann bin ich in den Edit-Mode und habe diverse stellen extruded und loopcuts gemacht.
Um den Sitzplatz zu machen, habe ich einfach einen zweiten Cube genommen und diesen dann dank der Boolean → union funktion zu einem Objekt gemacht.
Damit er dann symetrisch ist, habe ich ihn einfach kopiert und gespiegelt. Dann wiederum dank der funktion zusammengeklebt.
Hier noch ein Bild der verschiedenen Etapen.

Die anderen Objekt habe ich ähnlich nachgemacht, es nützt also nichts alles zu dokumentieren.
Ich habe nur den Tannenbaum im Internet genommen, da es sich erwies, dass es schwierig ist so einen zu machen und er selbst ein Projekt sein könnte.

Gras

Für das Gras habe ich einfach ein viereckiges Bild von Gras genommen und das auf den Plane skaliert.

Holz

Sehr ähnlich habe ich es für das Holz gemacht.

Wand

Als ich endlich alles modeliert hatte, habe ich angefangen die Texturen auf verschiedene objekte zu tuhen.
Auf die Wand habe ich ein Bild gemappt, welches ähnlich zu dem im Origianlbild ist.

Ich habe das Bild dann ein bisschen gestreckt, damit es ein wenig unnatürlich aussieht und dieses liminale Gefühl wiedergibt. Ich habe es dann auf der X-Achse verschoben damit es mit der zweiten Wand gut aufgeht. Leider konnte ich das originale Gemälde, welches auf dem Originalbild zu sehen ist, nicht wiedergefunden, da es warscheinlich gar nicht existiert.
Für den Boden, die Bank und die Golfstrecke habe ich mit dem Add-on Remesh??? verschieden Holz oder Grastexturen auf die Objekte draufgetan und ein bisschen an den Einstellungen geändert.

Um das Licht zu machen, habe ich ein Area Light genommen und die Stärke auf 500W gestellt.

Da dieses nur licht macht und nicht an sich nicht Sichtbar ist, habe ich einen Plane genommen und diesen der genauen Grösse des Area Lights skaliert. Danach habe ich einen Light Emission Filter drauf gemacht, damit es so aussieht, als ob der Plane dieses licht wiedergibt.

Später habe ich den Plane ein bisschen über den Arealight getan, damit das Licht vom richtigen Ort kommt.
Schlussendlich habe ich dann beide Element kopiert und überall im Raum an der Decke getan.

Um das Bild möglichst ähnlich zu machen, habe ich mehrere Male die Kamera bewegt bis ich ungefähr zufrieden war.

Damit das Bild noch liminaler wird, habe ich mich entschieden einen leichten Nebeleffekt einzufügen. Um es zu schaffen, habe ich folgendes Video geschaut und etwas ähnliches gemacht.
Er benutzt einen Cube den er auf die ganze Grösse skaliert und dann die Volumen densität ändert. Ich habe sie viel tiefer als im Tutorial gestellt, da ich nur einen sehr leichten Nebeleffekt haben wollte.

Da das Originalbild in nicht so guter Auflösung ist, habe ich mich entschieden im nachhinein diese noch ein bisschen runterzumachen. Dafür habe ich das Bild in einer Online-Software komprimiert.

So sieht das Enprodukt neben dem Originalbild aus.

Obwohl es Anfangs sehr überwältigend war und ich Mühe hatte richtig reinzukommen, war es am Ende ein Prozess der mir gefallen hat. Besonders der Teil als ich endlich die Texturen hatte und alles ein bisschen Leben bekommen hat. Im nachhinein hätte ich einige Sachen anders gemacht, da ich jetzt besser weiss wie Blender funktioniert. Ich bin aber zufrieden mit dem Endresultat, da ich finde, dass es als erstes Projekt noch gut aussieht. Der Nebel fügt auch dem liminalem Gefühl hinzu.

  • Die Golfstrecke habe ich als ein einziges objekt gebaut. Das war sehr dumm, da ich nicht die Holztextur für den Rand nutzen konnte und gleichzeitig die Grastextur für die Strecke. Ich muss alle Strecken wieder neu machen,

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  • Zuletzt geändert: 2024/01/29 17:53
  • von mathysd